Eine Fischsuppe, wie sie an der bretonischen Küste auf den Tisch kommt: kräftig, orangerot und in fünf Minuten heiß.
Die Soupe de poissons kommt von La Pointe de Penmarc'h, der Konservenfabrik in Douarnenez am äußersten Westende der Bretagne. Gekocht wird sie aus Fisch, der frisch in bretonischen Häfen angelandet wird, dazu kommen Sardine und grüne Strandkrabbe. Welche Fische im Topf landen, hängt vom Fang des Tages ab. Deshalb schmeckt sie, wie der Hersteller selbst sagt, jedes Mal ein wenig anders, wie eine Suppe aus der eigenen Küche.
Der Fischanteil liegt bei 33 %. Die Suppe schmeckt deutlich nach Meer, mit Tomate, Fenchel und Knoblauch im Hintergrund. Safran, Paprika und eine Spur Chili geben Farbe und Wärme, scharf wird sie dadurch nicht. Gegenüber unseren Veloutés von Hummer oder Krabbe ist sie kräftiger und würziger, und sie kommt ohne Sahne aus.
Die Fischabschnitte stammen aus dem Nordost-Atlantik und werden frisch angelandet verarbeitet, das Gemüse kommt aus Frankreich. Gewürzt wird mit Safran, Fenchel, Basilikum, Thymian und Lorbeer.
Bei kleiner Hitze im Topf erwärmen und heiß servieren, ganz klassisch mit Croûtons, einem Löffel Rouille und geriebenem Gruyère. Eine Dose reicht als Vorspeise für zwei. Dazu passt ein kühler Cidre brut aus der Bretagne oder ein Picpoul de Pinet. Reste in ein Glas umfüllen, kühl stellen und innerhalb von zwei Tagen essen.
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